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3. Mai 2026

Kontrolle ⚡️Controllo ⚡️Control


Was kannst du kontrollieren? Was willst du kontrollieren? Was kontrollierst du bereits?

Viele Menschen wünschen sich ihr gesamtes Dasein zu kontrollieren. Und wie Alles in diesem Leben hat das Vorteile und Nachteile. Heute möchte ich dich dazu einladen, einfach mal darüber nachzudenken, was du NICHT kontrollieren kannst. Vielleicht findest du einige Minuten, die dir zeigen, was du festhalten kannst aber auch das, was nicht in deiner Verantwortung liegt. Übrigens: Wenn du dein Wissen mit anderen teilst, brauchst du es nicht länger kontrollieren. 🌻🌻🌻 Cosa puoi controllare? Cosa vorresti controllare? Cosa controlli già? Molte persone desiderano controllare ogni aspetto della propria esistenza. E come ogni cosa nella vita, questo ha i suoi pro e i suoi contro. Oggi vorrei invitarti a riflettere semplicemente su ciò che NON puoi controllare. Forse troverai qualche minuto per capire cosa puoi tenere sotto controllo, ma anche ciò che non rientra nelle tue responsabilità. A proposito: quando condividi le tue conoscenze con gli altri, non hai più bisogno di controllarle. 🌻🌻🌻 What can you control? What do you want to control? What do you already control? Many people wish they could control every aspect of their lives. And like everything in life, this has its pros and cons. Today, I’d like to invite you to simply take a moment to think about what you CAN’T control. Maybe you’ll find a few minutes to reflect on what you can hold onto—but also on what isn’t your responsibility. By the way: When you share your knowledge with others, you no longer need to control it. 🌻🌻🌻



Besser und besser, 
Sempre meglio e sempre:
Better and better! #kontrolle #controllo #control #alpha #brain #brainwaves

13. Mai 2021

Raus aus dem Alltagstrott - Mini-Entspannung - weniger als fünf Minuten!


Entspannung lässt sich nicht erzählen, sondern nur fühlen!
Diese kurze Meditation ist besonders geeignet für alle Leute, die keine Zeit haben!
Ich wünsche Dir einen guten Feiertag!
Besser und besser!

28. Dezember 2019

Grüner Winterwald und Rauhnächte!

Übrigens:
Das nächste UltraMind Training findet am 18. und 19. Januar im Isartal statt.

Viele liebe Grüße, einen guten Rutsch und immer:
Besser und besser!

8. Juni 2015

Kurzgeschichte

Gipfelbetrachtung aus der unteren Perspektive.

Kurzgeschichte von Gabriele Bauer

Als Antonia aufwacht ist sie nass.
Kalter Schweiß klebt auf ihrer Haut und sie kann fühlen wie er über ihren Rücken rinnt.
Angst ist seit Monaten ihr ständiger Begleiter.
Antonias Angst wächst kontinuierlich, seit sie weiß, dass die Polit-Elite unweit – nur knapp 80 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt - ein Treffen plant.
Und genau jetzt, an diesem Wochenende, ist es so weit. Sie kann die Hubschrauber hören, mit der die prominenten Staatsführer ins Schloss geflogen werden.
Bis zum Gipfel sind es etwa 80 Kilometer – und wie weit ist es bis zum Ende der Welt?
Ihre Zunge fühlt sich trocken und verwelkt an, obwohl sie ihren Mund gerade frisch mit Wasser gespült hat.
Wissen diese Menschen eigentlich was sie tun?
Sehen sie die Gefährlichkeit ihrer Handlungen nicht?
Matt lässt sich Antonia in ihr Kissen zurück sinken und dämmert im grausamen Griff des Gefühls der Machtlosigkeit vor sich hin.

Bernd schlägt die Augen auf und fühlt sich sicher.
Heute findet der G7 Gipfel ganz in seiner Nähe statt.
Froh gelaunt schlägt er die Bettdecke zur Seite und springt mit Schwung aus dem Bett.
Heute ist ein guter Tag!
Landstreicher, Gelegenheitsgauner und auch alle anderen Arten von Gesindel haben heute keine Chance. Alle Wege und Straßen in der Gegend werden schon seit Tagen überwacht und akribisch durchkämmt. Alle verdächtigen Personen werden gefilzt und registriert. Und auch manche Grenzen sind geschlossen. Zumindest werden Grenzgänger peinlich genau kontrolliert. Nepper, Schlepper und Bauernfänger haben heute keine Möglichkeit ihren unlauteren Machenschaften nach zu gehen.
Und sogar das Wetter passt. Die Sonne lacht.
Kein Wunder!
Schon seit geraumer Zeit hat merkt Bernd, dass das Wetter für wichtige gesellschaftliche Ereignisse, wie Fußballweltmeisterschaft oder Münchner Oktoberfest meist gut und passend ist. Bernd lächelt und ist hoch erfreut.
„Wäre doch klasse, wenn „die da oben“ technisch tatsächlich so weit sind, das Wetter zu bestimmen. Vermutlich haben sie für das gute Wetter gesorgt, damit die illustren Gipfelgäste aus aller Welt einen guten Eindruck von unserer schönen Gegend mit nach Hause nehmen können“, murmelt Bernd mit einem Hauch von Stolz vor sich hin.
Er genießt das prächtige Wetter genau so, wie das schöne Gefühl von totaler Sicherheit.
Vermutlich könnte sich heute nicht einmal eine Laus unbemerkt unter einem Blatt verstecken, ohne von einem der zahlreichen Überwachungstechniker oder einer Sicherheitskamera aufgespürt zu werden.
Fröhlich pfeifend geht er auf die Terrasse hinaus und schaut ehrfürchtig zum Gipfel hinauf.
Er hat nichts zu verbergen!
Seine Welt ist heute sicher und in Ordnung.

Gleich nach dem Aufwachen zieht Constanze ein paar achtlos herum liegende Kleidungsstücke an und  geht gleich mit dem Hund hinaus.
Der leuchtend blaue Himmel und das noch blasse Morgenlicht locken sie hinaus zu einem  frühen Spaziergang. Zum Frühstücken bleibt ihr keine Zeit und deshalb steckt sie sich eine Scheibe Brot für den ärgsten Hunger ein. Mit flottem Schritt verlässt sie  ihr Haus.
Sie will ganz schnell hinaus in die Felder und Wälder, bevor die angenehme Morgensonne sich in einen glühenden Hitzeball verwandelt.
Das leise Rauschen des Morgenwinds in den dichten Blättern und das Plätschern des kleinen Bachs, der sich als Nebenarm der Isar seinen Weg durch das Dickicht des Waldes bahnt begleiten sie.
Herrlich!
Constanze freut sich an dem saftigen Grün der Wiesen und an den bunten Blumen, die großzügig würzigen Sommerduft verströmen. Sie freut sich über ihren fröhlichen Hund, der mit großen Sprüngen freudig über die noch etwas feuchten Wiesen tollt. Und genau so freut sie sich auch über das eindringliche und laute Gezwitscher der Waldvögel, die genau wie sie, diesen warmen Juni-Tag genießen.
Allein die Hubschrauber, die alle paar Minuten über die blühende Pracht hinweg in Richtung Gipfel fliegen, stören die natürliche Ordnung.
Richtig heute tagt G7 auf dem Gipfel, fällt ihr plötzlich ein.
Und dann bemerkt sie, dass es ihr tatsächlich völlig egal ist, was dort oben geredet, beratschlagt und entschieden wird.
Genussvoll nimmt sie einen tiefen Atemzug der reinen Waldluft auf und will sich weder von Hubschraubern, noch von der Politik ihren Tag verderben lassen.
Sie glaubt ganz fest daran, dass Nichts und Niemand – und schon gar nicht ein globales Abkommen – den tiefen Frieden der Natur stören kann.

Dieter wacht mit dröhnendem Kopfschmerz auf. Die Helligkeit, die durch die Fenster herein bricht, tut seinen Augen weh. Sein Bauch schmerzt und ist aufgebläht – und auch alle anderen Körperteile fühlen sich so an, als wäre er gestern nackt über einen Schotterweg geschleift worden.
Schuld war natürlich nicht nur das Bier der vergangenen Nacht. Vermutlich war es die grüne Pille, die ihn herrlich einfach und direkt ins Wunderland transportiert hat.
Und auch wie alle anderen Drogen, die er schon kennt, hat die grüne Pille üble Nachwirkungen. Sein Mund brennt und die Zunge fühlt sich ausgedörrt an. Fast könnte er glauben, dem Verdursten nahe zu sein.
Wasser.
Ungeschickt tastet er auf dem Nachttisch herum. Kein Wasser weit und breit.
Jede Bewegung tut ihm weh. Trotz übermächtigem Durst kann er sich nicht aufraffen.
Schlaff wie ein nasser Sack lässt er sich resigniert zurück ins Bett sinken.
Alles was ihm in seinem Elend bleibt, ist die Sehnsucht nach der nächsten Pille und damit nach dem nächsten Rausch, der ihn zuverlässig und schnell zum Gipfel des Genusses bringt und ganz sicher von der Angst und den quälenden Gedanken um seine Zukunft fern hält.
Unfähig einen besseren Entschluss zu fassen, wird er gleich den Gipfel seines Schmerzes ertragen.

Elisabeth ist bereits seit knapp zwei Stunden auf dem Weg. Allen Warnungen der letzten Tage zum Trotz ist sie unterwegs, um gegen den G7-Gipfel zu demonstrieren.
Sie will ihre Meinung vertreten, für ihre Zukunft einstehen und dabei helfen, die Welt zu verbessern. Dieses menschliche Recht ist ihr wichtig und sie wird es sich nicht nehmen lassen.
Keine Widrigkeit, kein Verbot aber auch kein Versprechen kann sie davon abhalten, sich direkt ins feindliche Zentrum des Geschehens zu begeben.
Sie ist ganz allein im Auto, niemand wollte mit ihr zur Demo mitfahren - ausgenommen dieses unangenehme Gefühl, das sich immer wieder vom Magen aus in den Hals schiebt und  ihre Kehle zuschnürt.
Wann immer diese Angst hochkommt, versucht Elisabeth sie zu verjagen.
Sie kennt diese Angst. Sie begleitet sie auf jeder Demo und sie hat auch eine wirksame Strategie entwickelt: Wenn sie sich voll auf die gute Sache konzentriert und sich den Sinn ihrer Aktion in Erinnerung ruft, kann sie spüren, wie die Angst wieder nachlässt und schließlich, zumindest für eine kurze Weile, wieder verschwindet.
Immer wieder taucht die Angst  aufs Neue auf und versucht sie von ihrer Mission abzubringen. Und während die Landschaft an der Windschutzscheibe ihres Autos vorbeifliegt wird die Angst immer stärker und mächtiger.
Auch das kennt sie. Die Angst wächst, je näher sie ihrem Ziel kommt. Aber dadurch will sie sich nicht  abhalten lassen.
Elisabeth fährt in friedlicher Absicht. Ihr größter Wunsch ist, dass sich Frieden und Freiheit für alle Menschen ausbreitet,  aber ebenso weiß sie, dass nicht alle Teilnehmer der bevorstehenden Demo friedlich bleiben werden.
Elisabeth hat Angst vor einer Konfrontation mit der Polizei, vor dem Wasserwerfer oder auch einem harten Knüppel auf ihrem sensiblen Kopf. Deutlich spürt sie, ihre Angst vor der bevorstehenden Auseinandersetzung und dem Ärger, der unweigerlich damit verbunden ist.
Und diese Gedanken befeuern ihre Angst.
Während sich die Angst sich zu einem lodernden Feuer in ihrer Brust ausbreitet fährt sie weiter die schmale Gebirgsstraße in Richtung zum Gipfel.
Lässt sich Gewalt durch Gewalt verhindern?

Friedrich streckt sich und reibt sich genüsslich den Schlaf aus den Augen, bevor er sich mit einem kräftigen Ruck aus dem Bett wuchtet.
Die Sonne scheint! …und sogar an einem Wochenende!
Normalerweise regnet es eher an den Wochenenden. Die Sonne sieht er für gewöhnlich nur durch die getönten Scheiben seines voll-klimatisierten Büros.
Nach dem Frühstück will er erst einmal shoppen und den Kühlschrank mit frischen Delikatessen und Leckereien ordentlich auffüllen. Und danach könnte er ja eine kleine Spritztour in die Berge mit seinem funkelnagelneuen Cabrio unternehmen….
Jäh stoppt er seinen Gedankenflug. Mist! Dieser Plan taugt nichts.
Heute beginnt ja der G7 Gipfel.
Die Innenstadt wird garantiert voll von verstrahlten Demonstranten sein. An einen gemütlichen Einkaufsbummel ist da ja überhaupt nicht zu denken. Und auch auf den Straßen sind sicher jede Menge Chaoten unterwegs. Er erinnert sich, dass er eine Meldung gelesen hat, dass die Straßen in die Berge ohnehin gesperrt werden sollen, beziehungsweise strenge Kontrollen durchgeführt werden.
Nein! Auf Stau und Stress hat er heute überhaupt keinen Bock!
Er macht sich erst mal einen Cappuccino und verzieht sich mit dem aktuellen Wirtschaftsblatt auf seinen Balkon.
Auch das noch! Die aktuellen Börsenberichte sehen gar nicht gut aus. Die Anleger sind beunruhigt -  und auch das ist vermutlich eine Folge des Gipfels.
Die Ölpreise sind ja noch weiter in den Keller gesunken und nicht mal mehr Gold scheint eine echte Alternative zu bieten.
Hastig trinkt er den letzten Schluck aus und macht sich auf den Weg in sein Büro.
Sicher ist sicher!
Im Büro kann er die Börsen-Charts im Auge behalten und gegebenenfalls in Echtzeit reagieren, um einen möglichen Verlust abzuwenden.
Auf jeden Fall findet er weitaus attraktiver die Gipfel der Wertpapierkurse zu betrachten, als die Aussicht sich auf Begegnung mit wildgewordenen Weltverbesserern einzulassen.

Günter ist auch schon fast eine ganze Stunde unterwegs. Während oben im Nobelhotel die Weltspitze tagt, hat er die Aufgabe, die unten Verbliebenen zu unterhalten. Günter ist Musiker und verdient sein Geld durch Erzeugung von volkstümlicher Musik, die er auf den Tod nicht leiden kann. Als er den Zielort erreicht, tauscht er seine bequeme Jeans und T-Shirt gegen eine speckige Lederhose und ein rot kariertes Trachtenhemd und packt lieblos seine Instrumente aus. Auf dem Weg zur extra für diese Darbietung aufgebauten Bühne, wo er gleich den volkstümlichen Einheimischen geben wird, summt er einen alten Jazz-Standard. „Stella by starlight“ wäre ihm jetzt weitaus lieber, als der bayerische Defiliermarsch, aber er hat keine Wahl. Heute gibt es das volle Programm. Nicht mal die Option auf Verzicht der obligatorischen Kuhglocken bleibt ihm erspart.
Während er die Zuschauer auf den Gipfel der guten Laune bringt, sinkt seine Stimmung auf den Nullpunkt.

Hanna schaltet noch im Bett den Fernseher ein.
„Was trägt die Kanzlerin? Welche Speisen und Getränke werden den Mächtigen auf dem Gipfel gereicht?“, sind die Fragen, die Hanna schon seit Tagen beschäftigen.
Sie zappt durch die Kanäle und bleibt schließlich an einem Privatsender hängen, der dafür bekannt ist, die wirklich interessanten Ereignisse von Prominenten und Stars ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Sie hofft, dass der Moderator die wichtigen Geheimnisse des Gipfeltreffens lüftet.
Im Nebenzimmer verwandelt sich das Gelächter ihrer Kids plötzlich in Geschrei und schließlich lässt sich lautes Geheule hören. Sie ärgert sich: „Seid mal leise Kids! So kann man ja sein eigenes Wort nicht mehr verstehen!“
Dann zuckt sie hilflos mit den Schultern und  dreht den Ton an ihrer Fernbedienung lauter.
Aber auch das verbessert ihre Lage nur für wenige Sekunden. Dann erhebt sie sich mit einem schweren Seufzer und macht sich auf den Weg in die Küche, um ein Frühstück für ihre Blagen zu machen. Sie hadert ein wenig. Ausgerechnet heute, wo sie unbedingt die News sehen wollte, hat Herbert, ihr Partner Dienst. Die Lautstärke aus dem Kinderzimmer setzt sich unverändert fort.
Hanna wird sich die Gipfelberichte später in aller Ruhe auf dem Smartphone ansehen.

Ines will nicht aufstehen.
„Warum soll ich aufstehen? Niemand wartet auf mich! Auch wenn ich die nächsten drei Tage liegen bleibe, interessiert das auch keinen Menschen.“
Die Jalousien an ihrem Fenster sind herab gelassen und fest verrammelt. Nur in einem winzigen Spalt an der Ecke bahnt sich ein gleißender Sonnenstrahl seinen Weg.
Das Licht nervt!
Ines findet keine Ruhe.
„Von mir aus kann die ganze Welt in einem Abgrund versinken“ murmelt sie vor sich hin und dreht sich dann um. Sie dreht sich weg von dem störenden Lichtstrahl, der in ihr Reich eindringt und auch weg von dem Gipfel, der möglicherweise ihren Frieden bedroht.

Joachim ist bereits an der Arbeit. Seine Aufgabe ist es die Sicherheit zu gewährleisten und für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Gut ausgerüstet mit Stiefeln, starren Beinschützern, Helm und schwerer Sicherheitsweste versieht er seinen Dienst am Fuße des Gipfels. Noch ist die Luft erträglich. Noch ist alles friedlich. Aber die Sonne, die schon hell im Morgenlicht glänzt, lässt ihn ahnen, dass sich bald brüllende Hitze um ihn herum ausbreiten wird. Aber das wird ihn nicht aufhalten.
Tapfer – Schritt für Schritt – tut er seine Pflicht. Er hat klare Anweisungen und wird sich strikt an seinen Dienstplan halten. Komme, was wolle!
Nicht dass er nicht ab und zu über Sinn und Unsinn seines Tuns nachdenkt. Aber ändern wird sich nichts. Zuhause hat er vier Kinder, die er ernähren und kleiden muss und etwas Anderes hat er eben nicht gelernt.
Er wird durchhalten. Aufgeben oder Versagen ist für ihn nicht drin!
Die Kids sollen unbeschwert aufwachsen und – anders als er selbst – lernen dürfen, was immer sie interessiert. Einen Gedanken, der sich gerade einschmuggeln will, dass eben die Menschen, die er beschützt darüber entscheiden, ob sein Wunsch für seine Kinder in Erfüllung gehen kann, lässt er nicht zu.
Er ist verantwortlich für Sicherheit. Nicht mehr und nicht weniger.
…und sollte einer der Chaoten versuchen ihm zu nahe zu kommen, wird er nicht zögern.

Gaba sitzt an einem schattigen Platz in ihrem blühenden Garten. Schon seit einer Weile kritzelt sie Buchstaben, Worte und schließlich ganze Sätze in ihr kleines Notizbuch aus schwarzrotem Chinalack.
Sie ist sich durchaus der Gefahr bewusst, die an diesem Wochenende von den Entscheidungen der selbsternannten Mächtigen auf dem Gipfel ausgeht.
Angst hat sie nicht.
Sie hat verstanden, dass sie ein Teil eines Großen und Ganzen ist – quasi ein Rädchen in einem großen Getriebe mit vielen anderen Rädchen.
Sie weiß, dass der Motor nur störungsfrei funktionieren kann, wenn sich alle Rädchen wie vorgesehen drehen. Deshalb hat sie sich entschieden zu beobachten, anstatt aktiv in eine andere Richtung zu schwingen. Um aktiv zu werden, müsste sie verstehen und erkennen können, was richtig ist. Und ebenso müsste sie dann das Falsche sehen und entlarven.
Aber da es in ihrem Leben kein richtig oder falsch gibt, weil Licht auch immer Schatten braucht, beschränkt sie sich auf ihre Beobachtungen.
Schon vor vielen Jahren hat sie dem Materialismus den Rücken gekehrt und für sich statt des „Haben“ das „Sein“ gewählt. „Ich bin“ summt sie leise vor sich hin …und kritzelt weiter in ihr Buch.


Derweilen tagen die Menschen, die sich selbst als „elitär“ empfinden, obwohl kein Mensch sich über einen anderen erheben kann, weiter auf dem Gipfel.



30. Januar 2015

Warum ich mich nicht bei facebook abmelde

Wie viele Andere habe auch ich in den letzten Tagen  darüber nachgedacht, ob ich facebook die kalte Schulter zeigen sollte und mein Konto dort auflösen will.

Meine Entscheidung:

Ich bleibe da!


Falls Dich meine Überlegungen interessieren, lies bitte weiter ;-)

Was bedeutet facebook für Dich?
Für mich ist es in den letzten Jahren eine liebe Gewohnheit geworden, täglich ein bisschen in meiner timeline zu lesen und dabei zu erfahren, was die Anderen beschäftigt. Ich finde schön, dass mich der Gedanke eines anderen Menschen erreicht und oft auch zum selber denken anregt. Gleichzeitig finde ich gut, dass ich ohne großen Zeitaufwand mit Menschen in lockerem Kontakt bleiben kann, die eben nicht  bei mir um die Ecke wohnen,

Aber ist diesr Freude das Risiko wert, ausspioniert und kontrolliert zu werden?
Wäre es nicht vielleicht besser in ein anderes Netzwerk auszuweichen?
Oder soll ich mich generell vom Netz verabschieden?

Meine Meinung:
Ich kann nicht verhindern, dass meine Gewohnheiten registriert und aufgezeichnet werden. Ein anderes Netzwerk, bringt dafür keine Hilfe.
Spätestens seit den Veröffentlichungen von Edward Snowden ist mir bewusst, dass nicht nur Bewegungen und Informationen im Internet, sondern auch durchaus per Telefon und sogar per Post aufgezeichnet werden. Und darauf kann und will ich definitiv nicht verzichten.

Soll ich mir Angst machen lassen?
Muss ich mich verstecken, weil Andere ihre Befugnisse und damit meine Grenzen überschreiten?

Definitiv: NEIN!

Und damit sind wir bei einem wichtigen Thema:
Ist es sinnvoll zähneknirschend Abschied von facebook zu nehmen?
Ist es nicht viel wichtiger und auch sinnvoller, den Ärger und Frust über Kontrollwahn und Datendiebstahl an die Adresse zu richten, die dafür verantwortlich ist?


facebook kommuniziert die Geschäftsbedingungen zur Nutzung öffentlich,
Politiker und Geheimdienste haben in der Regel überhaupt keine AGBs und lassen auch nicht zu, dass wir uns von diesen "Diensten" verabschieden.

Zu diesem Thema, habe ich heute einen lesenswerten Kommentar in der Süddeutschen Zeitung gefunden. In diesem Artikel wird von Menschen in London berichtet, die "unwiderruflich" auf das Recht an ihrem erstgeborenen Kind zugunsten des Internetzugangs verzichteten.
Ich nehme mal an, dass es sich das ein oder andere Mal schon lohnen kann, die Geschäftsbedingungen nicht blind zu klicken, sondern aufmerksam zu lesen.

Ach ja. Die Energie folgt ja bekanntlich immer der Aufmerksamkeit!
Und deshalb werde ich meine Aufmerksamkeit noch mehr nach innen richten und versuchen all das Gute und Schöne was sich darin findet weiter nach Außen zu tragen.

Ich wünsche Dir viel Mut!
...und gute Gefühle bei Allem was Du tun oder lieber lassen willst.
Besser und besser!

23. Januar 2015

Der freie Wille vs. Gedankenkontrolle

„Die Gedanken sind frei…“ heißt es in einem bekannten, alten Volkslied.

Aber sind Deine Gedanken wirklich frei?
Erlaubst Du Dir, das zu denken, was Du tatsächlich denken willst?

Menschen denken oft darüber nach, wie und was gedacht werden darf, soll oder sogar muss.
Von der antiken Philosophie des Denkens bis zur absoluten Horror-Vorstellung der totalen Gedankenkontrolle gibt es viele Theorien über das eigene Denken.
So unterschiedlich wie die Denker, sind auch die Schlüsse, die gezogen werden. Während viele Menschen von der Kraft und Wirkung der eigenen Gedanken überzeugt sind, propagiert der berühmte Physiker Stephen Hawking, dass der Mensch keinen freien Willen – und damit auch keine Möglichkeit auf freie Gedanken hat.

Wer denkt dann eigentlich für uns?
Lässt Du denken? …oder denkst Du noch selber?

Glaubst Du, dass die Gefahr besteht, dass eine fremde Autorität auf die Kontrolle Deiner Gedanken abzielt und damit Deine Handlungen steuert?
Hältst Du es für möglich oder sogar wahrscheinlich, dass dunkle Mächte den Wunsch und die Absicht haben in Dein ureigenes und persönliches Gedankengut einzudringen um es zu infiltrieren und anschließend zu verändern?

Aus technischem Blickwinkel betrachtet, ist das natürlich möglich.
Die technischen Möglichkeiten sich fremder Gedanken zu bemächtigen sind längst vorhanden. Und im www lässt sich eine Vielzahl von Berichten über brutale Eingriffe in die eigene Gedankenwelt finden.

Nach meiner persönlichen Meinung ist die Gefahr technischer Total-Kontrolle allerdings gering (falls Du nicht zu dem kleinen aber erlauchten Kreis von systemrelevanten Geheimnisträgern gehörst).

Wenn Du bedenkst, wie viele fleißige und kompetente Kontrolleure benötigt würden, um die Vielzahl der relativ belanglosen und unwichtigen Gedanken (etwa 60.000 pro Tag/pro Mensch) eines jeden Einzelnen zu erforschen, zu analysieren, zu speichern und schließlich für eigene Interessen zu nutzen, wird schnell klar, dass dem eher bescheidenen Nutzen ein riesiger technischer und zeitlicher Aufwand gegenüber stehen müsste. Und die Kontrolleure müssten ja schlussendlich auch kontrolliert werden!

Und viele Menschen sind der Ansicht, dass sie gar nichts zu verbergen haben – und wahrscheinlich haben sie auf eine bestimmte Weise damit sogar Recht.

Auf der anderen Seite gibt es seit Tausenden von Jahren eine ganz besondere Form der Gedankenkontrolle, die ohne jedes technische Gerät auskommt und sehr subtil aber wirkungsvoll praktiziert wird. So subtil, dass die meisten Menschen davon überhaupt nichts merken und mitbekommen.
Wenn Du verstehen willst, in wie weit Deine Gedanken frei sind beziehungsweise in welchem Maß Deine Gedanken kontrolliert und gesteuert werden, brauchst Du gar nicht in der Ferne oder in den Produktionen der Film-Traumfabriken suchen.
Zu allererst solltest Du Deinen Blick auf Deinen Ursprung und Deine eigene Vergangenheit richten.


Wo kommst Du her?
Wurde in Deiner Familie viel gedacht und gesprochen? Hast Du Eltern, die sich mit Logik und objektiven Fakten auseinander setzen wollten? Stammst Du von Menschen ab, die leidenschaftlich oder eher kontrolliert agieren?
Deine Eltern konnten Dir als Baby nur das geben, was sie zur Verfügung hatten.

Du hast also maximal so viel Weisheit und Wissen bekommen, wie in Deiner Familie zum Zeitpunkt Deiner Kindheit vorrätig war.

Die erste Kontrolle der eigenen Gedanken erfolgt durch das Wertesystem, in das Du hinein geboren worden bist. Zunächst kannst Du nur so denken, wie Du es gelernt hast.
Bei der Installation dieses latent stets verfügbaren Kontrollinstruments ist es entscheidend, welche Gedanken und Glaubenssätze  in der eigenen Ursprungsfamilie gepflegt wurden.

Geprägt durch diese Chancen-Ungleichheit ist das Bildungssystem für die Bildung der nächsten Kontroll-Instanz Deiner Gedanken zuständig.
Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir!
…und dabei spielen die eigenen Glaubenssätze des Lehrers eine wichtige Rolle.

Und dann endlich – im reifen und erwachsenen Zustand, könntest Du Deinen Gedanken freien Lauf lassen und neue Impulse und Eindrücke sammeln und auf Dich wirken lassen.
Aber leider wird da meist nichts draus. Der Alltag fordert sein Tribut. Der Leistungsanspruch des Systems und die zahlreichen Aufgaben, die durch ungezählte Vorschriften und Regelungen erzeugt werden, kosten Zeit, Kraft und Energie.

Für neue Information und Erweiterung des Wissenspakets ist in der Regel die Medienwelt zuständig. Wer hat (oder nimmt sich) schon die Zeit ein gutes Buch zu lesen?
Und genau das ist der Zeitpunkt, wenn Du die nötige Reife zur absoluten Gedankenkontrolle erreicht hast.

Tag für Tag wirst Du mit Informationen gefüttert, um genau zu sein, sogar überfüttert, so dass statistisch gesehen, höchstens 5% des Inhalts in Dein Gedankengut aufgenommen werden können.

Unter anderem entsteht dieser Effekt, weil die Vielzahl an Information fein säuberlich in so kleine Stücke zerhackt wird, damit die Zusammenhänge des Großen und Ganzen unverständlich bleiben. Die Verwendung von unzähligen Abkürzungen im täglichen Sprachgebrauch (NSA, NSU, EZB, SNB, BFA, IS usw.) sorgen dafür, dass die Reste der Information zu einem unverständlichen Brei vermengt und zur Belanglosigkeit verwurstet werden. Untermalt wird die Informations-Darbietung mit Aufmerksamkeit heischenden Werbeeinblendungen, die extra so konzipiert worden sind, dass sie Dich bewegen, indem sie Deine Emotionen stimulieren.

Aber vielleicht ist das ja nicht ausschließlich negativ. Wenn ich Qualität und Wahrheitsgehalt der dargebotenen Informationen betrachte scheint es mir fast besser, wenn wir nicht so viel von dem verstehen , was in den Medien für uns so mühevoll aufbereitet und zusammen geschnitten wird. Möglicherweise könnte sonst  die Mehrheit der Menschen in Panik oder Depression verfallen. Vielleicht ist das Verständnis von Information ein möglicher Grund für stets wachsenden Anzahl  der Menschen mit psychischer Erkrankung?

Zurück zum Thema:
Der wirkliche und wirkungsvolle Angriff auf die Kontrolle Deiner Gedanken erfolgt in der Desinformation, die geschickt und unmerklich in Tatsachenberichten und Interviews, aber auch in Filmen oder Serien gut eingebaut und versteckt wird.
In der folgenden Liste habe ich einige Kommunikations-Tricks zusammengestellt, die von Presse, Funk und Fernsehen gern  und oft verwendet werden, um Aussagen positiv zu färben oder als falsch und unrichtig abzuschmettern:

·         Ad Hominem:
persönlicher Angriff auf eine sachliche Aussage.
Wird häufig benutzt, um eine Person zu diskreditieren wenn logische Argumente fehlen.
Beispiel: Person A: Wir sollten mehr Bäume pflanzen.
               Person B: Das sagen Sie, weil Sie keine Ahnung von Bäumen haben!
·         Autorität:
die Meinung eines Experten wird benutzt um die eigene Überzeugung zu untermauern.
Ist der Experte wirklich ein Experte auf diesem Gebiet? Folgt der Experte möglicherweise eigenen (finanziell oder ethisch) Interessen?
·         Mehrheitsglaube:
auch wenn die Mehrheit an etwas glaubt, wird es allein dadurch nicht wahr!
·         Gewohnheit:
eine Handlung wird nicht besser, auch wenn sie schon seit hundert Jahren ausgeführt wird oder weil die Mehrheit es so tut.
·         Gefühlsebene:
auf schlüssige Argumente wird verzichtet. Stattdessen werden im Gesprächspartner erwünschte Emotionen ausgelöst. (Bilder, Berichte, Videos etc.)
·         Angstauslöser:
durch Ausmalen von möglichen Konsequenzen und Gefahren wird versucht eine Entscheidung zu beeinflussen.
·         Kompliment:
eine unsachliche (oder unwahre) Behauptung wird durch Schmeichelei oder Komplimente verwässert. Erkennen und Entkräften gestaltet sich dadurch schwieriger.
·         Popularität:
wenn der Prominente XY etwas Bestimmtes tut, muss es ja gut sein….oder das Gegenteil.
·         Geringschätzung:
von Gruppen oder Personen wird benutzt um etwas Unerwünschtes als verachtenswert darzustellen
·         Spott:
Spott über ein Ereignis , Gruppe oderPerson vermittelt den Eindruck, falsch oder unwichtig sein.
·         Mitläufer-Effekt:
durch eine große Anzahl von Menschen, die etwas gut heißen, wird aufgefordert selbst mitzumachen.
·         Vorwegnehmen:
eine Annahme wird als wahr ausgegeben. Beweise sind fadenscheinig oder nicht vorhanden.
Beispiel: Zeus ist der Göttervater, weil das in griechischen Überlieferungen steht.
·         Falsches Dilemma:
täuscht vor, dass nur zwei Möglichkeiten zur Entscheidung vorhanden sind, obwohl weitere Optionen existieren. (alternativlos?)
·         Vorbestimmtes Ergebnis durch Auswahl:
bei einer Umfrage werden sorgfältig Meinungsträger sortiert, die gewünschte Aussagen treffen und die Meinung des Fragenden bestätigen.
·         Vorgetäuschter Kausalzusammenhang
Ereignisse werden gemeinsam betrachtet, obwohl sie möglicherweise unterschiedliche  Auslöser und Ursachen haben.
·         Assoziationsfalle:
durch Identifikation einer Aussage mit einer zwielichtigen Person oder Gruppe, wird die Aussage als falsch gewertet
·         Wiederholungsfalle:
eine Behauptung wird auch durch Wiederholung nicht richtig! (aber möglicherweise eher glaubhaft!)
·         Rampenlicht:
auch wenn viele Menschen um ein bestimmtes Thema kreisen, ist noch nicht sicher, dass es tatsächlich wichtig oder bemerkenswert ist.

Die wichtigste und derzeit häufigste Methode die Gedanken in eine genormte und vorbestimmte Richtung befördern will, ist das Ausgrenzen.

Menschen, die eine andere als die erwünschte Meinung vertreten, werden vor Augen der Öffentlichkeit (in Diskussionen, Talkshows, Zeitungen etc.) kritisiert und anschließend ausgeschlossen. Weitere Einladungen zur Diskussion werden nicht ausgesprochen und der Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen wird verwehrt. ( Beispiel: Der von den Medien unabhängige Journalist Ken Jebsen erhielt im Januar 2015 Hausverbot bei der offiziellen Konferenz über die Freiheitskämpferin Rosa-Luxemburg).

Dem Leser, Hörer oder Zuschauer soll damit suggeriert werden, dass es ihm bei „Fehlverhalten“ ebenso ergehen kann und wird.
Die Folge: Angst vor Ausgrenzung ist derzeit eine große Belastung für viele Menschen und ein direkter Angriff auf die Freiheit der eigenen Gedanken.

Die logische Frage, die sich meiner Erkenntnis anschließt, stellt sich von selbst:
Wer hat denn ein Interesse daran, die Gedanken zu kontrollieren?
Warum? …und welchen Vorteil hat er/sie/es davon?

Diese Frage kannst Du Dir nur selbst beantworten.

Mein Tipp:
Nutze Deine freien Gedanken!
Gute Fragen erzeugen gute Antworten!
…und wenn Du gefilterte Informationen durch Deinen eigenen persönlichen Nachdenkfilter laufen lässt, kommen am Ende wieder gute und brauchbare Informationen heraus.
Entspannung hilft auch in diesem Fall!

Die gute Nachricht lautet:
Jeder Mensch hat die Fähigkeit frei zu denken und damit auch einen freien Willen.
Der sich selbst erklärende Beweis ist die unsägliche Anstrengung, und Mühe die Tag für Tag unternommen wird, um Deine Gedanken endlich unter Kontrolle zu bringen.


Ach ja! Noch eine persönliche Bitte!
Für Verbreitung und weiter verteilen dieses Artikel bin ich Dir sehr dankbar!
Aus gutem Grund nehme ich an, dass Gruppen, die sich zum Ziel gemacht haben fremde Gedanken zu kontrollieren, wenig Interesse daran haben, dass diese Gedanken unter die Menschen gebracht werden.
Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!

Besser und besser!

22. Dezember 2014

Neumondnacht und Zeitenwende!

Heute gibt es die längste und auch die dunkelste Nacht des langsam aber sicher endenden Jahres.
Die Wintersonnenwende markiert den Beginn des astronomischen Winters und  ist in diesem Jahr auch gleichzeitig Neumondnacht.

In der Nacht vom 21. auf 22. Dezember um 00.03 Uhr erreicht die Sonne ihren tiefsten Stand. Schon bald darauf erreicht der Mond seine minimalste Helligkeit und scheint sich zu erneuern.

Die gute Nachricht lautet:
Aus tiefster Dunkelheit wird wieder neues Licht entstehen.
Ab morgen werden die Tage wieder länger und hoffentlich auch heller.

Ein passender Zeitpunkt  zur Veränderung?
Die Wintersonnenwende gilt in alten Erzählungen als guter Moment, um einen Neuanfang zu wagen oder neue Projekte zu beginnen.

Meine Meinung:
Der richtige Moment für einen Beginn ist (immer) JETZT!

Was willst Du verändern?
Hast Du schon einen guten Plan, ein Projekt oder mindestens eine Vorstellung, was Du anders und besser und besser erleben möchtest?

Die Energie folgt Deiner Aufmerksamkeit!

Ich wünsche Dir Veränderung mit vielen guten Gefühlen!
...und viel Licht, das Dir Deinen Weg gut ausleuchtet.

Besser und besser!
Gaba




27. Januar 2013

#Aufschrei - Bickwinkel

Frage an die Frauen:
Fühlst Du Dich von männlichen Blicken gestört?
Wie reagierst Du, wenn ein Mann Dir zu nahe kommt?
Wie gehst Du mit aufdringlichen Männern um?

Frage an die Männer:
Sprichst Du mit Frauen anders als mit Männern?

Was denkst Du von einer Frau, die gerne einen Minirock trägt?
Glaubst Du, dass Frauen "JA" meinen, wenn sie "NEIN" sagen?

Eigentlich wollte ich mich in die Diskussion um den #Aufschrei, der momentan im www vielfältige Blüten treibt, nicht einmischen. Jeder Mensch ist wie er ist und so darf er natürlich auch sein.
Andererseits schreckt mich die Wucht der öffentlichen Diskussionen auf - und deshalb will ich auch meine Gedanken gern beisteuern.

Der Kern des Problems?
Frauen fühlen sich durch Aktivitäten von Männern belästigt.
Die Grenzen dürften dabei individuell sehr verschieden verlaufen.
Lässt sich von manchen Frauen hören, dass ein "anzüglicher" Blick oder ein Kosewort wie "Süße" als sexistischer Angriff gewertet wird, berichten andere Frauen von körperlichen Berührungen mit eindeutig sexueller Absicht.
Die Bandbreite und Unterschiedlichkeit der Erfahrungen ist riesig.
Also wird es vermutlich auch keine einzig richtige Antwort dafür geben.

Welche Absicht steht hinter der Diskussion?
Wird sie geführt, um generell (in diesem speziellen Fall die Männer) anzuprangern oder eine Verbesserung zu erzielen? Da ich das Positive voraussetzen möchte, gehe ich in meinen Gedanken davon aus, dass es um eine Verbesserung dabei geht.

Die Frage der Schuld
Wie so häufig bei Konflikten und Problemen steht auch in der öffentlichen Diskussion die Frage nach Schuld im Vordergrund.
Sind Frauen schuld, weil sie sich schminken und aufreizend anziehen?
Oder sind Männer schuld, die ihre eigenen Grenzen nicht kennen?

Nach meiner Ansicht führt die Fragen nach Schuld zu keiner tatsächlichen Verbesserung, sondern erzeugt ausschließlich unangenehme Gefühle.

Viele Stimmen prangern die mangelhafte Erziehung an.
Ist es tatsächlich so, dass Männer, die sich übergriffig verhalten, nicht richtig erzogen wurden?
Müssen kleine Jungs tatsächlich erst lernen, wie sie mit kleinen Mädchen umgehen sollen?
...oder wäre es nicht viel besser endlich Jungs und Mädchen dabei zu unterstützen, dass sie sich zu einem denkenden, verantwortungsvollen Menschen entwickeln dürfen?

Meine Meinung:
Wir brauchen keine Männer, die dafür bestraft werden, dass sie Männer sind, sondern starke Frauen, die sich behaupten und Grenzen setzen können.

Da ich eine Frau bin, kann ich nur meinen weiblichen Blickwinkel einnehmen und will Dir gern erklären wie ich ticke.
Ich trage, besonders im Sommer, gern bunte Farben, auch hin und wieder einen Minirock, Schuhe mit hohen Absätzen und ich schminke mich wenig, aber gerne. Ich habe gern lange Fingernägel und manchmal (wenn ich lustig bin) streiche ich sie mir sogar rot an. Ich achte auf mein Äußeres und fühle mich gern gepflegt.
Das tue ich für mich. Weil ich mich so schöner und wohler fühle.
Ein Minirock ist für mich keine Waffe, die ich benutze, um fremde Männer sexuell aufzufordern oder zu erregen. Der Minirock unterstreicht das, was ich besonders gut an mir finde: meine Beine.

Wenn ein Mann mich anlächelt, freue ich mich darüber - genau so wie bei einer Frau.
Wenn ich bemerke, dass ein Mann aus sexuellen Motiven auf mich aufmerksam wird, liegt es an mir, wie ich mit der Aufmerksamkeit umgehe. Ich kann empathisch und höflich ein "NEIN" signalisieren. Falls meine Signale aber nicht ankommen oder nicht aufgenommen werden, kann ich  aber auch deutlich aussprechen, dass ich das nicht möchte. Bei Männern, die ihre eigenen Grenzen nicht kennen und sich mir aufdringlich nähern, setze ich bewusst meine Grenzen. Ich schütze mich.
Meist finde ich schön und genieße, wenn andere Menschen mir Aufmerksamkeit schenken.
Wenn ich das aber nicht will (es gab schon mal ein paar solche Tage!), dann sieht man mir das vermutlich an.

Jeder Konflikt will und kann gelöst werden, wenn ich ihn unverzüglich anspreche und aktiv handle.

Andere Länder andere Sitten
In anderen Ländern wird das Spiel mit Flirt und sexuellem Reiz völlig anders gespielt und auch bewertet.  Während Frauen in manchen Ländern verhüllt und verschleiert in die Öffentlichkeit gehen, gibt es auch Länder, wo ein freier Bauchnabel, high heels oder rote Lippen keine Aufforderung zu sexueller Freizügigkeit und Übergriffigkeit darstellen.
Werden dort tatsächlich die Männer anders erzogen?
...oder nicht doch eher die Menschen im Allgemeinen?

Mein Tipp:
Auch bei diesem Thema hilft Entspannung!
Liebe Männer, hört bitte nicht auf, uns Frauen zu zeigen, wenn ihr uns attraktiv findet und achtet auf weibliche Signale..
Liebe Frauen, bitte zeigt Euch so, wie es Euch gefällt und habt keine Scheu vor einem klaren und deutlichen "NEIN".

Über Deine persönliche Meinung und einen Kommentar von Dir, freue ich mich.
Auch konträre Blickwinkel werden gerne angenommen!

Ich wünsche Dir viele gute Gefühle, so wie Du sie fühlen kannst.
Besser und besser,
Gaba

Bitte bewerte mich!

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"Bunte Wapperl"

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