6. April 2011

Merkst Du was?

Kannst Du Menschen gut einschätzen?
Kannst Du fühlen, ob ein Mensch so meint, was er Dir sagt?
Merkst Du, wenn Worte leer und hohl ausgesprochen werden?
...oder achtest Du vielleicht gar nicht darauf?

Ohne gegenseitiges Vertrauen können zwischenmenschliche Beziehungen nicht bestehen.
Misstrauen, Zweifel und Kontrolle sind in vielen Partnerschaften und Ehen der Anfang vom Ende.
Ebenso ist in der Berufswelt gute Zusammenarbeit nur möglich, wenn zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Kollegen ein grundsätzliches Vertrauensverhältnis vorhanden ist.
Und auch im öffentlichen Leben löst ein Mangel an Vertrauen große Unsicherheit und Angst aus, wie die jüngste Vergangenheit (geprägt von folgenschweren "Irrtümern" und politischen "Schnellentscheidungen") deutlich zeigt.

Wer in einer Umgebung lebt, die von gegenseitigem Vertrauen geprägt ist, fühlt sich "besser und besser".


Wie lässt sich wertvolles Vertrauen aufbauen?
Vertrauen entsteht durch gute Erfahrung.
Sicher fällt es Dir leicht einem Menschen, den Du gut kennst Dein Vertrauen zu schenken.
Aber nicht immer ist es möglich Dein Vertrauen mit der Zeit wachsen und gedeihen zu lassen.
Bei schnellen Alltagsentscheidungen musst Du Dich deshalb auf Deine eigene Wahrnehmung verlassen.

Besondere Aufmerksamkeit ist in Situationen geboten, wo andere einen Vorteil durch Deine Zustimmung erhalten. Wenn ein Mensch versucht Dein Vertrauen durch die Vorspiegelung falscher Tatsachen zu gewinnen, ist das Manipulation.

Wie kannst Du Manipulation erkennen?

  • Der Blickkontakt
    Als "Fenster der Seele" kannst Du viel in den Augen eines Menschen lesen. Ein klarer Blick? Guter Augenkontakt? Prüfe, ob Blick und Worte für Dich stimmig und zueinander passend wirken.
    Tipp: Achte bewusst auf die Blickrichtung, wenn Du eine Antwort auf Deine Frage erhältst.
    (Blickrichtung nach rechts, spricht die rationale Gehirnhälfte an - vermutlich versucht der Mensch sich an Fakten oder Tatsachen zu erinnern.
    Blickrichtung nach links, emotionale Gehirnhälfte - möglicherweise wird gerade eine "kreative Lösung" auf Deine Frage gesucht.)
  • Gestik und Mimik
    Ein aufgesetztes Lächeln oder ein falscher Händedruck?
    Bei einem herzlichen und strahlenden Lächeln werden andere Gesichtsmuskeln aktiviert und Du erkennst dies unbewusst. "Falsche" Affekte sind leicht wahrzunehmen, wenn Du Deine Beobachtung und eigenen Gefühle wahr- und ernst nimmst.
    Übrigens: Ein Lächeln kann man auch in der Stimme hören (sogar am Telefon).
  • Stimme und Intonation
    Klingt die Stimme fest und natürlich?
    Ist die Sprachmeldodie für Dich angenehm?
    ...oder werden Aussagen immerwährend monoton wiederholt?
    Nimmst Du bei einem abrupten Themawechsel Veränderungen in Stimme und Intonation wahr?
  • Klare Aussagen?
    Achte auf direkte oder indirekte Aufforderungen nach Zustimmung oder Handlung.
    Beispiel:
    Wenn Du Dich jetzt konzentrierst, kannst Du viel besser verstehen, was ich sagen will.
    ...ist eine Aussage und auch zutreffend und dennoch gleichzeitig eine indirekte Aufforderung an Dich.
    Es ist nicht schwer zu erraten, dass Du verstehen willst, was Du gerade liest!
    Indirekte Aufforderungen sind häufig in manipulative Sprachmuster verpackt, um Dich zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. In der Werbung findest Du unzählige Beispiele.
  • Der erste Eindruck
    Dein erster Gedanke ist in aller Regel richtig. Erst durch nachträgliches Rationalisiern oder Relativieren verwässern sich Deine Wahrnehmung.
    Tipp: Achte auf Deine Gefühle und werte sie nicht, sondern erkenne sie.
    Deine Intuiton ist ein wertvoller Kompass und hilft Dir bessere Entscheidungen zu treffen.
Ich wünsche Dir gute Wahrnehmung und viele Menschen, denen Du unbesorgt Dein Vertrauen schenken kannst.
Besser und besser,
Gaba

    Kommentare:

    angstfrei-leben hat gesagt…

    Liebe Gaba,

    habe neulich einen Film gesehen, in dem jemand zu NIEMANDEM Vertrauen hatte.

    Unter anderem meinte er dann, wenn man anderen viel Misstrauen entgegen bringt, bekommt man auch viel Misstrauen zurück.

    War auch eine gute Einsicht

    Besser und besser
    Ines

    Gabaretha hat gesagt…

    Liebe Ines,
    in diesem Film war es vermutlich wie in dem alten Sprichwort "wie du in den Wald hinein rufst, so schallt es zurück".
    Nach meiner Meinung ist ein Leben mit Vertrauen allemal wert auch mal ein Risiko einzugehen.
    Mein Vertrauen verschenke ich sehr freizügig und freue mich sehr, wenn ich merke, dass andere gut damit umgehen.
    Vielen Dank für Deinen Besuch und Deine Gedanken.
    Viele liebe Sonnengrüße aus dem sonnigen Isartal,
    besser und besser,
    Gaba

    Ray Gratzner hat gesagt…

    Liebe Gaba,

    'bis das der Kontrollwahn euch scheide' - so kann es gehen aber dann bekomme ich bei dir ja gute Anregungen, wie ich Vertrauen wieder aufbauen kann...
    Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Tipps gut funktionieren...Ich vergesse übrigens immer wieder auf die Augen zu achten...
    Liebe Grüße Rainer

    Gabaretha hat gesagt…

    Lieber Rainer,
    ich finde vorbeugen besser als trennen.
    Die Tipps sind nur als kleiner Anhaltspunkt gemeint. Die Entscheidung ob ich vertraue, kann ich letztlich nur subjktiv treffen.
    ...und ich habe sehr gute Erfahrung mit dem Vertrauen gemacht. Dadurch wird es immer leichter mein Vertrauen zu verschenken.
    Vielen Dank für Deine Gedanken.
    Vertauensvolle Grüße von mir zu Dir,
    besser und besser,
    Gaba

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