11. März 2015

Richtig und gut!

Fühlst Du Dich manchmal zu klein?
Oder vielleicht zu groß?
Oder zu schwach?
Oder zu hässlich?
Oder zu alt?


Ab sofort - jetzt und gleich - kannst Du das endlich sein lassen!
Du bist gut und richtig, so wie Du bist.
Genau so bist Du richtig und gut!

Und ich will Dir gleich zeigen, warum das so ist.

Alles was es gibt ist richtig und wird so gebraucht, wie es ist.
Wie könnte eine große Nase von einer kleinen Nase unterschieden werden, wenn es ausschließlich Nasen in gleicher Größe gäbe?
Und ob Du ein kleines Näschen, eine klassische oder eher stattlich große Nase Dein Eigen nennst, ist keine Gunst oder Schlag des Schicksals, sondern allenfalls die Bewertung des Betrachters.

Ein Spruch den ich gerade eben gelesen habe, hat mich zu diesem Blogpost inspiriert:
"Wenn Du älter wirst,
verstehst Du mehr und mehr,
dass es nicht darum geht wie Du aussiehst oder was Du besitzt,

sondern um die Persönlichkeit, die Du geworden bist."
Auf den ersten Blick wirken die Worte ja ganz nett,.
Wenn Du aber einen Blick länger und genauer darauf wirst, wird Dir sofort auffallen, dass es auch bei diesem zweifellos gut gemeintem Sinnspruch unterschwellig darum geht, Dich zu formen und zu konditionieren.

Wer ist der oder die, die beurteilt dass Du "älter" wirst.
Wann ist älter und wer hat das festgelegt? Was ist mit all jenen, die noch jünger sind? Müssen die noch lange warten, bis sie richtig werden?
Wer sagt, dass es darum geht, was Du hast oder wie Du aussiehst? Wer ist der Maßstab für Dich, nach dem Du Dich richtest und orientierst? Beziehst Du Dein Schönheitsideal aus den retuschierten und gefakten Medien? Und seit wann ist das "Haben" wichtiger als das "Sein"?
Und was ist schlussendlich eine Persönlichkeit?
Wer definiert, wie Du sein musst, wenn Du endlich eine Persönlichkeit genannt wirst?

Meine Meinung:
Du bist richtig so wie Du bist.
Und wer Dich so nicht wahrnehmen kann oder mag, der hat Dich schlicht und einfach nicht verdient.
Alle Konzepte die darauf abzielen, Dich zu bewerten und verursachen, dass Du Dich klein und unwert fühlst, führen Dich in eine Sackgasse - so lieb und nett sie auch gemeint sind!

Denn Du bist ein wunderbares, einzigartiges menschliches Wesen, das es in dieser Gestalt und Form nie ein zweites Mal geben kann.
Du kannst nur so sein wie Du bist und genau so bist Du richtig und gut!

Besser und besser,
Gaba

25. Februar 2015

Glück finden!


Wer sich auf die Suche nach dem eigenen Glück begibt, braucht oft viel Zeit, Energie und Geld. Das liegt daran, dass die eigene Vorstellung vom Glück mit den äußeren Lebensumständen gleichgesetzt wird.

Die perfekte Liebesbeziehung?
Der erfüllende Job?
Wohlstand und Luxus?

Wonach strebst Du?
Und was musst Du tun, damit Du fündig werden kannst?


Willst Du eine bessere Ausbildung machen, damit Du einen Platz in Deinem gewünschten Traumberuf erhaschen kannst?
Möchtest Du noch mehr Menschen treffen und kennen lernen, damit vielleicht der Traumpartner in Dein Leben tritt?
Oder musst du noch mehr arbeiten, bis Dir schließlich keine Zeit mehr bleibt das glückverheißende Geld auszugeben, das Du dabei verdienst?

Merkst Du, was geschieht?
Während Du Dein Glück planst, lenkst Du Deine Aufmerksamkeit – gewollt oder ungewollt - von Dir weg. Und genau dadurch, wird es für viele Menschen so schwer glücklich zu sein.

Der Grund dafür ist, dass es eben nur diesen einen einzigen Moment und Ort geben kann, wo Du Dein Glück spüren und genießen kannst.

Die gute Nachricht ist:
Dafür brauchst Du nicht warten, nicht verreisen und Dich auch nicht auf eine anstrengende Suche begeben.
Der einzige Zeitpunkt für Glück heißt JETZT und der passende Ort heißt HIER.
Es gibt keinen anderen Moment um Dich glücklich zu fühlen!
Glück aus der Vergangenheit nennt man im Allgemeinen Erinnerung und das Glück der Zukunft wird als Hoffnung oder Plan bezeichnet.

Aber wie es scheint, haben viele Menschen das vergessen.
Und das ist auch kein Wunder!
Lebenslang wurden wir darauf trainiert, dass Probleme und Herausforderungen nur im Außen gelöst und bewältigt werden können. Und auch alle herrlich vereinfachenden, technischen Fortschritte lenken Deine Aufmerksamkeit nach Draußen – und damit natürlich von Dir weg.
Du zweifelst?
Nun dann werde ich Dir einfach mal ganz schnell beweisen, dass es Glück nur JETZT und HIER gibt.
Schau dir nur mal die aktuellen Ereignisse an!
Konflikte, Krisen, Sorgen und Nöte beschäftigen das Alltagsgeschehen der ganzen Welt. Da gibt es Propaganda, Lügen, geheime Pläne und Terror – und all das, weil unterschiedliche Gruppierungen die Zukunft nach Ihren Vorstellungen gestalten wollen.

Und auf der anderen Seite gibt es Strömungen, die gern in die Vergangenheit zurück möchten, weil es damals den ganzen „Technikkram“ und die damit verbundenen Ablenkungen und Belastungen noch gar nicht gab. Aber waren die Menschen in der Vergangenheit wirklich glücklich?
Gab es nicht zu allen Zeiten Ungerechtigkeit und Armut?

Meine Meinung:
Außer, Hass, Streit, Gewalt und Einschränkung bringt das alles nichts.

Und warum lassen sich so viele Menschen auf diesen ganzen Wahnsinn ein?
Im „Neusprech“ nennt man das fehlende Authentizität.
Ich würde eher sagen, weil sie nicht mit sich selbst im Reinen sind. Weil sie nie gelernt haben, was es bedeutet den Augenblick zu leben und die zahlreichen Ablenkungen ihnen vorgaukeln, dass man noch etwas erreichen oder haben müsse, bevor man glücklich sein darf.

Noch etwas Wichtiges!
Lass Dir bitte nicht einreden, dass Du zu klein, zu jung, zu schwach oder unwichtig bist.
Der einzige Mensch der sein Glück erleben kann, bist Du selbst.
Hier und Jetzt!


Besser und besser!

19. Februar 2015

Das Jahr der Schafe?

In China wird heute gemäß dem chinesischen Mondkalender das Neujahrsfest gefeiert.
Vom 19. Februar 2015 bis zum 07. Februar 2016 gilt das Jahr des Schafs.
Ausgehend vom Chinesischen Wort "Yang" kann es aber ebenso als Jahr der Ziege oder auch des Bocks gelesen werden.

Die Ziege wird mit dem Element Holz verknüpft und gilt als schön oder niedlich. Weniger schön klingen allerdings Vorhersagen, die für dieses Jahr auf Naturkatastrophen und andere Krisen hindeuten.

Nach alter Tradition öffnen am Neujahrsfest viele Menschen in China Fenster und Türen weit, damit das Glück zu ihnen ins Haus kommen kann.
Um Unglück zu vermeiden ist es am Neujahrstag verpönt sich die Haare zu schneiden und auch der Kauf von Schuhen soll zugunsten negativer Einflüsse möglichst vermieden werden.

Was denkst Du?
Was ist vom Jahr des Schafes zu erwarten?
Ist das Jahr des Schafs dafür verantwortlich was die Menschen daraus machen?


Für sehr wichtig halte ich, dass wir uns nicht wie Schafe verhalten, die in der Herde immer nur dem Hinterteil eines anderen Schafes folgen. Und auch für all jene, die sich als Leithammel wähnen oder lieber einen Schäferhund spielen wollen, empfiehlt es sich kreativ nach guten Lösungen zu suchen, da die Wucht der Herde nicht unterschätzt werden kann, wenn sie sich erstmal in Bewegung setzt.

Für das Jahr des Schafes wünsche ich allen Chinesen genau wie allen anderen Menschen, viele glückliche Erfahrungen und viel Einfallsreichtum und gute Strategien für alle Herausforderungen, die dieses Jahr mit sich bringen wird.

Übrigens:
Entspannung hilft immer!

Besser und besser,
Gaba


14. Februar 2015

Happy Valentine...mit allen Sinnen

Hast Du heute schon geküsst?
Was fühlst Du wenn Du küsst?
Schließt Du Deine Augen?
...oder möchtest Du lieber ganz genau schauen?


Ein Kuss kann ein Feuerwerk an Emotionen und Gefühl auslösen oder aber ein ganz alltäglicher Vorgang sein, der wenig Beachtung und Aufmerksamkeit erzeugt.


Mein Tipp:
Küsse mit allen Sinnen.
Was fühlst Du?
Was riechst Du?
Was schmeckst Du?
Was hörst Du?
Was siehst Du?

Übrigens:
Küssen ist ein sehr intimer Austausch, der Deine Aufmerksamkeit nicht nur am Valentinstag verdient.

Happy Valentine!
...und immer:
besser und besser!




13. Februar 2015

Tu doch was Du willst!

Isst Du, wenn Du Hunger hast? 
Schläfst Du. wenn Du müde bist? 
Schweigst Du, wenn Du schweigen möchtest?
...oder passt Du Dich in jedem Augenblick an?
Tust Du was Du willst, oder das was Du selbst oder andere von Dir erwarten?


Viele Menschen sind unzufrieden, weil sie tun, was sie gar nicht tun möchten.

Beispiele: 
Eine Frau, die Gewicht abnehmen möchte stopft jeden Abend viele Süßigkeiten in sich hinein ...
Ein Mann, der früh schlafen will zappt sich bis spät in die Nacht gelangweilt durch den Fernseher ...
Ein Kind, das eine gute Note möchte spielt stundenlang am Computer herum...

Bestimmt kennst Du viele solche Beispiele.
...und wenn Du genau schaust, kannst Du vielleicht das ein oder andere ungeliebte Verhalten an Dir selbst entdecken.

Warum tun Menschen, was sie gar nicht tun möchten? 
Wieso werden Verhaltensweisen gelebt, die Ärger oder Unzufriedenheit auslösen? 

Meine Meinung: 
Hinter jedem unerwünschten Verhalten kann sich ein seelisches Grundbedürfnis verbergen, das auf negative Art befriedigt wird.

Bleiben wir noch einen Moment beim Beispiel der Naschkatze.
Wünscht sie sich möglicherweise mehr Aufmerksamkeit?
Da ihr dieser Wunsch im Moment nicht bewusst wird oder sie keine Möglichkeit sieht, wie sie sich ihr Wunsch erfüllen lässt, verschafft sie sich (quasi als Ersatz) gute Gefühle durch die ungeliebten Süßigkeiten.
Als Nebeneffekt bekommt sie vielleicht sogar tatsächlich mehr Aufmerksamkeit, wenn ihr ihre Umgebung (wenig schmeichelhaft) spiegelt und mitteilt, dass sie zu dick ist.

Wird das seelische Bedürfnis dadurch befriedigt?
Nicht wirklich!
Möglicherweise stellt sich kurzfristig ein entlastendes Gefühl ein, lässt sich aber nur kurz genießen..
Durch gute Gefühle (auch wenn sie schädlich sind) wird ihr Bedürfnis nach Aufmerksamkeit für kurze Zeit übertüncht und ist in diesem Augenblick nicht mehr wahrnehmbar.
Die Aufmerksamkeit für das Übergewicht allerdings, wird sie vermutlich unangenehm empfinden.
Vielleicht wird die Frau wieder neue Ersatzhandlungen ausführen, um unangenehme Gefühle (Ärger und Wut auf sich selbst) auszugleichen.

Und wie ist das bei Dir?
Gibt es in Deinem Alltag möglicherweise auch Verhaltensweisen die Dich belasten?
Wie kannst Du Dein Bedürfnis auf positive Art und Weise befriedigen?
Was tust Du, damit Deine Gefühle besser und besser werden können?

Mein Tipp:
Entspanne Dich!
Schau Dir Dein Verhalten aus möglichst vielen verschiedenen Blickwinkeln an.
Was willst Du wirklich?
Was hindert Dich?
Was kannst Du tun?

Du hast die Wahl und Freiheit Dich zu entscheiden.
Mach Dich aktiv auf die Suche nach besseren Strategien und Handlungen, die Deine seelischen Bedürfnisse auffüllen und befriedigen können.

Sind alle "Laster" verkleidete seelische Grundbedürfnisse?
Nach meiner Erfahrung gibt es auch viele andere Gründe, warum ein (möglicherweise) schädliches Verhalten ausgeführt und aufrecht erhalten wird. Lust, Neugier, Freude, Spaß, sinnliche Freuden sind menschliche Eigenschaften und können Bewusstsein (und zeitweise auch den Verstand) in den Hintergrund drängen.

Falls Du (schädliches) Verhalten ausleben und behalten möchtest, empfehle ich Dir (auch öffentlich) zu Deiner Handlung zu stehen.
Die (schädliche) Wirkung Deines Verhalten verändert sich nicht, wenn Du Dich und Deine Handlung versteckst. Im Gegenteil. Durch Heimlichkeiten (Verstecken) können neue (schädliche) Glaubenssätze entstehen und Dein Selbstwertgefühl empfindlichen Schaden nehmen.

Übrigens:
Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben!

Du hast die Verantwortung für Deine Gedanken, Worte und auch Taten.
...und nur Du kannst Dich mit Dir und Deinem Leben wohlfühlen.

Ich wünsche Dir Zufriedenheit und Dankbarkeit für all das Gute, das Dir täglich begegnet. 
Mach das Beste aus Deinem Leben!
Besser und besser, 
Gaba

30. Januar 2015

Warum ich mich nicht bei facebook abmelde

Wie viele Andere habe auch ich in den letzten Tagen  darüber nachgedacht, ob ich facebook die kalte Schulter zeigen sollte und mein Konto dort auflösen will.

Meine Entscheidung:

Ich bleibe da!


Falls Dich meine Überlegungen interessieren, lies bitte weiter ;-)

Was bedeutet facebook für Dich?
Für mich ist es in den letzten Jahren eine liebe Gewohnheit geworden, täglich ein bisschen in meiner timeline zu lesen und dabei zu erfahren, was die Anderen beschäftigt. Ich finde schön, dass mich der Gedanke eines anderen Menschen erreicht und oft auch zum selber denken anregt. Gleichzeitig finde ich gut, dass ich ohne großen Zeitaufwand mit Menschen in lockerem Kontakt bleiben kann, die eben nicht  bei mir um die Ecke wohnen,

Aber ist diesr Freude das Risiko wert, ausspioniert und kontrolliert zu werden?
Wäre es nicht vielleicht besser in ein anderes Netzwerk auszuweichen?
Oder soll ich mich generell vom Netz verabschieden?

Meine Meinung:
Ich kann nicht verhindern, dass meine Gewohnheiten registriert und aufgezeichnet werden. Ein anderes Netzwerk, bringt dafür keine Hilfe.
Spätestens seit den Veröffentlichungen von Edward Snowden ist mir bewusst, dass nicht nur Bewegungen und Informationen im Internet, sondern auch durchaus per Telefon und sogar per Post aufgezeichnet werden. Und darauf kann und will ich definitiv nicht verzichten.

Soll ich mir Angst machen lassen?
Muss ich mich verstecken, weil Andere ihre Befugnisse und damit meine Grenzen überschreiten?

Definitiv: NEIN!

Und damit sind wir bei einem wichtigen Thema:
Ist es sinnvoll zähneknirschend Abschied von facebook zu nehmen?
Ist es nicht viel wichtiger und auch sinnvoller, den Ärger und Frust über Kontrollwahn und Datendiebstahl an die Adresse zu richten, die dafür verantwortlich ist?


facebook kommuniziert die Geschäftsbedingungen zur Nutzung öffentlich,
Politiker und Geheimdienste haben in der Regel überhaupt keine AGBs und lassen auch nicht zu, dass wir uns von diesen "Diensten" verabschieden.

Zu diesem Thema, habe ich heute einen lesenswerten Kommentar in der Süddeutschen Zeitung gefunden. In diesem Artikel wird von Menschen in London berichtet, die "unwiderruflich" auf das Recht an ihrem erstgeborenen Kind zugunsten des Internetzugangs verzichteten.
Ich nehme mal an, dass es sich das ein oder andere Mal schon lohnen kann, die Geschäftsbedingungen nicht blind zu klicken, sondern aufmerksam zu lesen.

Ach ja. Die Energie folgt ja bekanntlich immer der Aufmerksamkeit!
Und deshalb werde ich meine Aufmerksamkeit noch mehr nach innen richten und versuchen all das Gute und Schöne was sich darin findet weiter nach Außen zu tragen.

Ich wünsche Dir viel Mut!
...und gute Gefühle bei Allem was Du tun oder lieber lassen willst.
Besser und besser!

23. Januar 2015

Der freie Wille vs. Gedankenkontrolle

„Die Gedanken sind frei…“ heißt es in einem bekannten, alten Volkslied.

Aber sind Deine Gedanken wirklich frei?
Erlaubst Du Dir, das zu denken, was Du tatsächlich denken willst?

Menschen denken oft darüber nach, wie und was gedacht werden darf, soll oder sogar muss.
Von der antiken Philosophie des Denkens bis zur absoluten Horror-Vorstellung der totalen Gedankenkontrolle gibt es viele Theorien über das eigene Denken.
So unterschiedlich wie die Denker, sind auch die Schlüsse, die gezogen werden. Während viele Menschen von der Kraft und Wirkung der eigenen Gedanken überzeugt sind, propagiert der berühmte Physiker Stephen Hawking, dass der Mensch keinen freien Willen – und damit auch keine Möglichkeit auf freie Gedanken hat.

Wer denkt dann eigentlich für uns?
Lässt Du denken? …oder denkst Du noch selber?

Glaubst Du, dass die Gefahr besteht, dass eine fremde Autorität auf die Kontrolle Deiner Gedanken abzielt und damit Deine Handlungen steuert?
Hältst Du es für möglich oder sogar wahrscheinlich, dass dunkle Mächte den Wunsch und die Absicht haben in Dein ureigenes und persönliches Gedankengut einzudringen um es zu infiltrieren und anschließend zu verändern?

Aus technischem Blickwinkel betrachtet, ist das natürlich möglich.
Die technischen Möglichkeiten sich fremder Gedanken zu bemächtigen sind längst vorhanden. Und im www lässt sich eine Vielzahl von Berichten über brutale Eingriffe in die eigene Gedankenwelt finden.

Nach meiner persönlichen Meinung ist die Gefahr technischer Total-Kontrolle allerdings gering (falls Du nicht zu dem kleinen aber erlauchten Kreis von systemrelevanten Geheimnisträgern gehörst).

Wenn Du bedenkst, wie viele fleißige und kompetente Kontrolleure benötigt würden, um die Vielzahl der relativ belanglosen und unwichtigen Gedanken (etwa 60.000 pro Tag/pro Mensch) eines jeden Einzelnen zu erforschen, zu analysieren, zu speichern und schließlich für eigene Interessen zu nutzen, wird schnell klar, dass dem eher bescheidenen Nutzen ein riesiger technischer und zeitlicher Aufwand gegenüber stehen müsste. Und die Kontrolleure müssten ja schlussendlich auch kontrolliert werden!

Und viele Menschen sind der Ansicht, dass sie gar nichts zu verbergen haben – und wahrscheinlich haben sie auf eine bestimmte Weise damit sogar Recht.

Auf der anderen Seite gibt es seit Tausenden von Jahren eine ganz besondere Form der Gedankenkontrolle, die ohne jedes technische Gerät auskommt und sehr subtil aber wirkungsvoll praktiziert wird. So subtil, dass die meisten Menschen davon überhaupt nichts merken und mitbekommen.
Wenn Du verstehen willst, in wie weit Deine Gedanken frei sind beziehungsweise in welchem Maß Deine Gedanken kontrolliert und gesteuert werden, brauchst Du gar nicht in der Ferne oder in den Produktionen der Film-Traumfabriken suchen.
Zu allererst solltest Du Deinen Blick auf Deinen Ursprung und Deine eigene Vergangenheit richten.


Wo kommst Du her?
Wurde in Deiner Familie viel gedacht und gesprochen? Hast Du Eltern, die sich mit Logik und objektiven Fakten auseinander setzen wollten? Stammst Du von Menschen ab, die leidenschaftlich oder eher kontrolliert agieren?
Deine Eltern konnten Dir als Baby nur das geben, was sie zur Verfügung hatten.

Du hast also maximal so viel Weisheit und Wissen bekommen, wie in Deiner Familie zum Zeitpunkt Deiner Kindheit vorrätig war.

Die erste Kontrolle der eigenen Gedanken erfolgt durch das Wertesystem, in das Du hinein geboren worden bist. Zunächst kannst Du nur so denken, wie Du es gelernt hast.
Bei der Installation dieses latent stets verfügbaren Kontrollinstruments ist es entscheidend, welche Gedanken und Glaubenssätze  in der eigenen Ursprungsfamilie gepflegt wurden.

Geprägt durch diese Chancen-Ungleichheit ist das Bildungssystem für die Bildung der nächsten Kontroll-Instanz Deiner Gedanken zuständig.
Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir!
…und dabei spielen die eigenen Glaubenssätze des Lehrers eine wichtige Rolle.

Und dann endlich – im reifen und erwachsenen Zustand, könntest Du Deinen Gedanken freien Lauf lassen und neue Impulse und Eindrücke sammeln und auf Dich wirken lassen.
Aber leider wird da meist nichts draus. Der Alltag fordert sein Tribut. Der Leistungsanspruch des Systems und die zahlreichen Aufgaben, die durch ungezählte Vorschriften und Regelungen erzeugt werden, kosten Zeit, Kraft und Energie.

Für neue Information und Erweiterung des Wissenspakets ist in der Regel die Medienwelt zuständig. Wer hat (oder nimmt sich) schon die Zeit ein gutes Buch zu lesen?
Und genau das ist der Zeitpunkt, wenn Du die nötige Reife zur absoluten Gedankenkontrolle erreicht hast.

Tag für Tag wirst Du mit Informationen gefüttert, um genau zu sein, sogar überfüttert, so dass statistisch gesehen, höchstens 5% des Inhalts in Dein Gedankengut aufgenommen werden können.

Unter anderem entsteht dieser Effekt, weil die Vielzahl an Information fein säuberlich in so kleine Stücke zerhackt wird, damit die Zusammenhänge des Großen und Ganzen unverständlich bleiben. Die Verwendung von unzähligen Abkürzungen im täglichen Sprachgebrauch (NSA, NSU, EZB, SNB, BFA, IS usw.) sorgen dafür, dass die Reste der Information zu einem unverständlichen Brei vermengt und zur Belanglosigkeit verwurstet werden. Untermalt wird die Informations-Darbietung mit Aufmerksamkeit heischenden Werbeeinblendungen, die extra so konzipiert worden sind, dass sie Dich bewegen, indem sie Deine Emotionen stimulieren.

Aber vielleicht ist das ja nicht ausschließlich negativ. Wenn ich Qualität und Wahrheitsgehalt der dargebotenen Informationen betrachte scheint es mir fast besser, wenn wir nicht so viel von dem verstehen , was in den Medien für uns so mühevoll aufbereitet und zusammen geschnitten wird. Möglicherweise könnte sonst  die Mehrheit der Menschen in Panik oder Depression verfallen. Vielleicht ist das Verständnis von Information ein möglicher Grund für stets wachsenden Anzahl  der Menschen mit psychischer Erkrankung?

Zurück zum Thema:
Der wirkliche und wirkungsvolle Angriff auf die Kontrolle Deiner Gedanken erfolgt in der Desinformation, die geschickt und unmerklich in Tatsachenberichten und Interviews, aber auch in Filmen oder Serien gut eingebaut und versteckt wird.
In der folgenden Liste habe ich einige Kommunikations-Tricks zusammengestellt, die von Presse, Funk und Fernsehen gern  und oft verwendet werden, um Aussagen positiv zu färben oder als falsch und unrichtig abzuschmettern:

·         Ad Hominem:
persönlicher Angriff auf eine sachliche Aussage.
Wird häufig benutzt, um eine Person zu diskreditieren wenn logische Argumente fehlen.
Beispiel: Person A: Wir sollten mehr Bäume pflanzen.
               Person B: Das sagen Sie, weil Sie keine Ahnung von Bäumen haben!
·         Autorität:
die Meinung eines Experten wird benutzt um die eigene Überzeugung zu untermauern.
Ist der Experte wirklich ein Experte auf diesem Gebiet? Folgt der Experte möglicherweise eigenen (finanziell oder ethisch) Interessen?
·         Mehrheitsglaube:
auch wenn die Mehrheit an etwas glaubt, wird es allein dadurch nicht wahr!
·         Gewohnheit:
eine Handlung wird nicht besser, auch wenn sie schon seit hundert Jahren ausgeführt wird oder weil die Mehrheit es so tut.
·         Gefühlsebene:
auf schlüssige Argumente wird verzichtet. Stattdessen werden im Gesprächspartner erwünschte Emotionen ausgelöst. (Bilder, Berichte, Videos etc.)
·         Angstauslöser:
durch Ausmalen von möglichen Konsequenzen und Gefahren wird versucht eine Entscheidung zu beeinflussen.
·         Kompliment:
eine unsachliche (oder unwahre) Behauptung wird durch Schmeichelei oder Komplimente verwässert. Erkennen und Entkräften gestaltet sich dadurch schwieriger.
·         Popularität:
wenn der Prominente XY etwas Bestimmtes tut, muss es ja gut sein….oder das Gegenteil.
·         Geringschätzung:
von Gruppen oder Personen wird benutzt um etwas Unerwünschtes als verachtenswert darzustellen
·         Spott:
Spott über ein Ereignis , Gruppe oderPerson vermittelt den Eindruck, falsch oder unwichtig sein.
·         Mitläufer-Effekt:
durch eine große Anzahl von Menschen, die etwas gut heißen, wird aufgefordert selbst mitzumachen.
·         Vorwegnehmen:
eine Annahme wird als wahr ausgegeben. Beweise sind fadenscheinig oder nicht vorhanden.
Beispiel: Zeus ist der Göttervater, weil das in griechischen Überlieferungen steht.
·         Falsches Dilemma:
täuscht vor, dass nur zwei Möglichkeiten zur Entscheidung vorhanden sind, obwohl weitere Optionen existieren. (alternativlos?)
·         Vorbestimmtes Ergebnis durch Auswahl:
bei einer Umfrage werden sorgfältig Meinungsträger sortiert, die gewünschte Aussagen treffen und die Meinung des Fragenden bestätigen.
·         Vorgetäuschter Kausalzusammenhang
Ereignisse werden gemeinsam betrachtet, obwohl sie möglicherweise unterschiedliche  Auslöser und Ursachen haben.
·         Assoziationsfalle:
durch Identifikation einer Aussage mit einer zwielichtigen Person oder Gruppe, wird die Aussage als falsch gewertet
·         Wiederholungsfalle:
eine Behauptung wird auch durch Wiederholung nicht richtig! (aber möglicherweise eher glaubhaft!)
·         Rampenlicht:
auch wenn viele Menschen um ein bestimmtes Thema kreisen, ist noch nicht sicher, dass es tatsächlich wichtig oder bemerkenswert ist.

Die wichtigste und derzeit häufigste Methode die Gedanken in eine genormte und vorbestimmte Richtung befördern will, ist das Ausgrenzen.

Menschen, die eine andere als die erwünschte Meinung vertreten, werden vor Augen der Öffentlichkeit (in Diskussionen, Talkshows, Zeitungen etc.) kritisiert und anschließend ausgeschlossen. Weitere Einladungen zur Diskussion werden nicht ausgesprochen und der Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen wird verwehrt. ( Beispiel: Der von den Medien unabhängige Journalist Ken Jebsen erhielt im Januar 2015 Hausverbot bei der offiziellen Konferenz über die Freiheitskämpferin Rosa-Luxemburg).

Dem Leser, Hörer oder Zuschauer soll damit suggeriert werden, dass es ihm bei „Fehlverhalten“ ebenso ergehen kann und wird.
Die Folge: Angst vor Ausgrenzung ist derzeit eine große Belastung für viele Menschen und ein direkter Angriff auf die Freiheit der eigenen Gedanken.

Die logische Frage, die sich meiner Erkenntnis anschließt, stellt sich von selbst:
Wer hat denn ein Interesse daran, die Gedanken zu kontrollieren?
Warum? …und welchen Vorteil hat er/sie/es davon?

Diese Frage kannst Du Dir nur selbst beantworten.

Mein Tipp:
Nutze Deine freien Gedanken!
Gute Fragen erzeugen gute Antworten!
…und wenn Du gefilterte Informationen durch Deinen eigenen persönlichen Nachdenkfilter laufen lässt, kommen am Ende wieder gute und brauchbare Informationen heraus.
Entspannung hilft auch in diesem Fall!

Die gute Nachricht lautet:
Jeder Mensch hat die Fähigkeit frei zu denken und damit auch einen freien Willen.
Der sich selbst erklärende Beweis ist die unsägliche Anstrengung, und Mühe die Tag für Tag unternommen wird, um Deine Gedanken endlich unter Kontrolle zu bringen.


Ach ja! Noch eine persönliche Bitte!
Für Verbreitung und weiter verteilen dieses Artikel bin ich Dir sehr dankbar!
Aus gutem Grund nehme ich an, dass Gruppen, die sich zum Ziel gemacht haben fremde Gedanken zu kontrollieren, wenig Interesse daran haben, dass diese Gedanken unter die Menschen gebracht werden.
Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!

Besser und besser!

14. Januar 2015

Die Allgemeine (Liebes-) Erklärung der Menschenpflichten

Kennst Du Deine Rechte?
Weißt Du, dass 
es auch Menschenpflichten gibt?

Viele Menschen kennen kaum ihre Rechte zur Freiheit - noch viel weniger wissen, dass es auch Pflichten zur Freiheit gibt.

Die Worte der Erklärung der Menschenpflichten klingen wie eine Liebeserklärung zur Menschlichkeit und Freiheit.
Wenn ich mich im aktuellen Weltgeschehen umsehe, muss ich aber leider erkennen, dass diese Worte längst (ungehört)verhallt sind,

Liebe, Vertrauen und Verständnis können sich aber nur ausbreiten, wenn sie (direkt in Dir!) erzeugt werden.
Deshalb habe ich diese Erklärung für Dich herausgesucht und vorgelesen:





Für Puristen ist hier noch eine Version mit dem genauen Text zum mitlesen:



In der englischen Fassung trägt die Erklärung den Titel "Declaration of Human Duties and Responsabilities" und lässt sich daher auf gut deutsch auch als Erklärung zur Verantwortung übersetzen..

Die Erklärung wurde von folgenden Staatsführern unterzeichnet::

Helmut Schmidt (Ehrenvorsitzender), Bundeskanzler der BRD a.D.
Malcolm Fraser (Vorsitzender), Premierminister von Australien a.D.
Andries A. M. van Agt, Premierminister der Niederlande a.D.
Anand Panyarachun, Premierminister von Thailand a.D.
Oscar Arias Sanchez, Präsident von Costa Rica a.D.
Lord Callaghan of Cardiff, Premierminister von Großbritannien a.D.
Jimmy Carter, Präsident der Vereinigten Staaten a.D.
Miguel de la Madrid Hurtado, Präsident von Mexiko a.D.
Kurt Furgler, Bundespräsident der Schweiz a.D.
Valery Giscard d'Estaing, Staatspräsident von Frankreich a.D.
Felipe Gonzalez Marquez, Premierminister von Spanien a.D.
Michail S. Gorbatschow, Präsident der UDSSR a.D.
Selim Hoss, Premierminister von Libanon a.D.
Kenneth Kaunda, Präsident von Zambia a.D.
Lee Kuan Yew, Premierminister von Singapore a.D.
Kiichi Miyazawa, Premierminister von Japan a.D.
Misael Pastrana Borrero, Präsident von Kolumbien a.D.
Shimon Peres, Premierminister von Israel a.D.
Maria de Lourdes Pintasilgo, Premierministerin von Portugal a.D.
Jose Sarney, Präsident von Brasilien a.D.
Shin Hyon Hwak, Premierminister von Korea a.D.
Kalevi Sorsa, Premierminister von Finnland a.D.
Pierre Elliott Trudeau, Premierminister von Kanada a.D.
Ola Ullsten, Premierminister von Schweden a.D.
George Vassiliou, Präsident von Zypern a.D.
Franz Vranitzky, Bundeskanzler von Österreich a.D.

Zitat von Albert Camus, Humanist 1913-1969:
""Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten."

Übrigens:
Auch hier folgt die Energie direkt Deiner Aufmerksamkeit!

Diskutieren, teilen, verbreiten und weiter veröffentlichen ist sehr erwünscht und durchaus beabsichtigt!

Ich wünsche Dir (und auch mir) Freiheit!
Besser und besser!



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"Bunte Wapperl"

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