23. April 2010

Träumerei...

Kannst Du Dich an Deine Träume erinnern?
Findest Du Deine Träume wichtig und wertvoll?
...oder glaubst Du, dass nächtliche Träume bedeutungslos und unwichtig sind?
Hältst Du Träume für unnütze "Hirngspinste" und Phantasien?

Vor einigen Tagen hatte ich einen Traum.
Ich lebte in einer Welt, die unserer auf den ersten Blick nicht unähnlich schien.
Ich traf Menschen, die auch in meinem realen Alltag eine tragende Rolle spielen und konnte rein optisch kaum einen Unterschied wahrnehmen.
...und doch war alles ganz anders:
Die Menschen meiner Traumwelt liefen mit einem steten Lächeln durch ihre farbige und bunte Welt. Offensichtlich hatten alle blendende Laune und von allen Ecken her erklang ein "Schön, dass Du da bist!", denn das war der offizielle Gruß  dieser Gesellschaft.
Sie vertrauten einander bedingunglos und konnten das auch sehr leicht, denn Falschheit oder Lüge gab es nicht.
Auch Zeit war in Hülle und Fülle vorhanden und sie wurde von jedem Einzelnen kreativ genutzt um den Mitbewohnern Freude und gute Gefühle zu schenken.
Es wurde auch gearbeitet.
Im Alltag hatte jeder Mensch eine selbst gewählte, sinnvolle Aufgabe und jeder Einzelne war gleich wichtig.
Geld gab es in dieser Welt nicht, denn jeder konnte sich an Waren und Dienstleistungen nach Bedarf und Herzenslust bedienen.
...und da nie irgendwer die allgemeinen Spielregeln verletzte, waren auch Aufsicht, Polizei oder Regierung völlig unnütz und einfach nicht vorhanden.

Ich finde, das war ein schöner Traum.
...und nach dem Aufwachen habe ich lange darüber sinniert, was geschehen könnte, damit dieser Traum in unserer Welt tatsächlich wirklich werden könnte.

Kindisch?
Finde ich nicht!
Schließlich geht jeder Verbesserung, jeder Erfindung und jeder wie immer gearteten Innovation ein Traum oder ein guter Gedanke voraus.

Letztlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich allein die Welt nicht verändern kann.
Aber wenn Du auch dazu beitragen und mitmachen willst, dann sind wir schon zwei ;-).

Hier kommen meine Vorschläge, wie und wo wir beginnen könnten:
  1. Lächeln.
    ... kein dümmliches Grinsen oder eine starre Fratze, sondern die ernsthafte Absicht, einen anderen Menschen mit einem Lächeln zu beschenken.
  2. Vertrauen
    ... lässt sich bestimmt aufbauen, wenn Du Dich bemühst hinter jeder Handlung das Gute und Sinnvolle zu sehen. Daraus bildet sich dann vermutlich ganz natürlich eine gesunde Wertschätzung und so rückt auch schon der Gruß "schön, dass Du da bist!" in greifbare Nähe.
  3. Zeit
    ...hat jeder und ebenso die freie Wahl, was er damit anstellen möchte.
    Wenn sie ganz bewusst zum Wohle aller für Kreativität und Wohlgefühle genutzt wird, ist auch dieses Ziel ein deutliches Stück in Reichweite gerückt.
  4. Arbeit und Geld
    Ich denke ein wesentliches Motiv, um eine ungeliebte Arbeit täglich über viele Jahre auszuführen, ist die Aussicht und der Wunsch, Geld dafür zu erhalten.
    Diese beiden Themen sind folglich eng miteinander verknüpft.
    Wenn Du bedenkst, dass es auf unserer Welt wirklich für jeden genug von allen Gütern gibt, wäre es doch gar nicht so schwierig auf Zahlungsmittel, Kredite und Zinsen zu verzichten.
    Wer weiß?
    So wie sich die allgemeine finanzielle Situation auf verschiedenen Ebenen augenblicklich aus den Medien entnehmen lässt, scheint mir, dass Politik und Wirtschaft bereits kräftig daran arbeiten, künftig auf Zahlungsmittel und Geld zu verzichten.
    ...und Arbeit macht tätsächlich Spaß, wenn sie Dir, Deinen Fähigkeiten und Vorlieben entspricht.
  5. Selbstbestimmung
    ...das ist nur eine natürliche Folge, wenn Konkurrenz aus dem täglichen Leben verbannt wird und auch keine Lügen oder Unwahrheiten mehr nötig sind, um den eigenen Alltag angenehm zu gestalten..
Was meinst Du?
Klingt eigentlich ganz einfach?
Ja, das finde ich auch.

Aber wir dürfen bei aller Träumerei natürlich nicht vergessen, dass dies nur ein schöner Traum ist - vielleicht ein Hirngespinst, eine Ausgeburt meiner Phantasie, die dem Wunsch entspringt, die Welt ein Stückchen schöner und wärmer zu gestalten.

Ich wünsche Dir schöne Träume!
Besser und besser,
Gaba

Kommentare:

Rachel hat gesagt…

Liebe Gab,

wieder ganz prima..

Ich BIN eine Träumerin und ich glaube daran, dass sie sich erfüllen, lächel...

herzlichst, Rachel

Gabaretha hat gesagt…

Liebe Rachel,
vielen Dank!
Schön, dass Du mit mir träumst.
Sonnige Grüße aus dem sonnigen Isartal,
besser und besser,
Gaba

Sonnenwanderin hat gesagt…

Liebe Gaba,

da bin ich wieder. :-)

Oh ja, Träume sind etwas Wundervolles. Auch wenn ich manchmal glaube, ich bin eine ewige Träumerin, möchte ich doch nicht ohne meine Träume sein.

Sie sind ein Spiegel meiner Seele für mich. Ich versuche mich an meine Träume zu erinnern, was sie mir sagen möchten, selbst dann, wenn sie auch mal nicht strahlend und schön sind.

Und ein wenig Träumerei im Alltag lässt den Tag in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Hab ein schönes Wochenende,
herzlichst,
die Wanderin

Gabaretha hat gesagt…

Liebe Wanderin,
wie schön, dass Du wieder herbei gewandert bist.
Ich wünsche Dir ein entspannendes und angenehmes Wochenende mit vielen schönen Träumen und Erlebnissen, die Deinen Tag bunt und farbig gestalten.
Sonnige Grüße aus dem nächtlichen Isartal,
besser und besser,
Gaba

andrea2007 hat gesagt…

Liebe Gaba, ich hoffe, Dieser Kommentar kommt jetzt an, es ist nämlich schon wieder einer verloren gegangen, seltsam...was soll es mir sagen?:-)

Dein Traum ist wunderbar und ich bin mir ja gar nicht so sicher, ob Du den nicht "bestellt" hattest vorher:-)

Und Deine Tipps, wie wir in diese Richtung kommen können, sind für mich sehr spannend, einiges davon lebe ich bereits, einiges wird jetzt in der nächsten Zeit kommen...

Ich freu mich immer sehr, wenn ich mich an meine Träume erinnere und es gibt Zeiten, in denen das besser und Zeiten, in denen das eben nicht so gut klappt. Das ist für mich ok. Ich weiss, wenn es "nötig" ist, werde ich in meinen Träume Zeichen bekommen und dann werd ich mich auch dran erinnern. Das ist schon oft passiert und ich konnte daraus immer etwas sehr Gutes machen.

Wenn ich mich an meine Träume erinnere, dann fühl ich mich sehr mit mir selber verbunden...

Liebe Grüsse zu Dir, Andrea

Gabaretha hat gesagt…

Liebe Andrea,
vielen Dank, dass Du es nochmal versucht hast Deinen Kommentar zu senden.
Ich habe jetzt erstmal die Moderationsfunktion ausgeschaltet und hoffe, dass die Kommentare es jetzt leichter haben, zu mir zu kommen ;-).
Den Traum habe ich mir natürlich auf der Alpha-Ebene bestellt.
Meine letzte Tat des Tages, bevor ich in tiefere Bewusstseinsebenen abtauche, sind positive Vorstellungen (und Bestellungen) für das Besser und besser.
...und diese Vorstellungen nehme ich dann sehr häufig in meinen Schlaf mit.

Ich freu mich sehr, dass Du mitträumst und auch aktiv daran arbeitest, Deine Träume zu verstehen und auch in die Tat umzusetzen.

Im Gehirn ist es ganz schwarz. Alle Gefühle und Gedanken werden durch Reize der Nerven erzeugt. ...und die guten Gefühle entstehen, wenn diese Reize in der subjektiven Dimension durch Vorstellungskraft erzeuge.

Ich wünsche Dir viele gute Gefühle und einen wundervollen Tag,
sonnige Grüße,
besser und besser,
Gaba

andrea2007 hat gesagt…

Liebe Gaba, da freu ich mich, dass meine Worte wieder bei Dir ankommen. Und Du mir sogar so schnell antwortest.

"im Gehirn ist es ganz schwarz"... das lässt mich innehalten.
Wenn ich meine Augen zumache, dann ist es niemals schwarz, sondern je nach Energie und Stimmung, orange, oder graugemustert oder gelb usw.
Nur neulich bei der Massage, da war es ganz schwarz und ich konnte keine Farbe und kein Licht reinbringen...da wusste ich, WIE müde mein Masseur war, denn das kam nicht von mir...da ich nichts verändern konnte, hab ich es ihm auf annehmbare Weise bestätigt, gell Du bist sehr sehr müde? Er war ganz dankbar für diese verständnisvollen Worte und die Stunde endete dann doch noch mit lächeln:-)

Das fiel mir dazu gerade ein...
Allerliebste bunte Grüsse zu Dir
Andrea

Gabaretha hat gesagt…

Liebe Andrea,
vielen Dank für die Ergänzung.
Ich finde es super, dass Du so sensibel bist, die Stimmung Deiner Mitmenschen anhand ihrer Farben zu erkennen.
Was ich mit dem "schwarz im Gehirn" meinte ist, dass dort kein Licht hinkkommt. Wenn kein Licht hinkommt, können "eigentlich" auch keine Farben reflektiert werden.
Alle Wahrnehmungen entsehen über die Sinneskanäle und genau deshalb ist eine lebendige, sinnliche Imagination und Visualisierung so wirkungsvoll und zeigt sofortige Effekte ;-)
Hab einen wundervollen Tag!
Alles Liebe ...und immer
besser und besser,
Gaba

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